Das neue Theme Twenty Twenty-Two für WordPress

Die neue WordPress Version 5.9 wird Mitte Dezember erscheinen. Das ist dann die dritte und letzte neue Version für dieses Jahr. Wie immer wird diese letzte Version ein neues Theme mitbringen. Über den Namen müssen wir nicht streiten. Das wird traditionsgemäß „Twenty Twenty-Two“ heißen. Ich habe etwas recherchiert und bin dabei auf folgende Infos und Links gestoßen.

Lange suchen muss man nicht. Die Google-Suche bietet sehr viele Treffer im Zusammenhang mit Twenty Twenty-Two. Erste und beste Anlaufstelle ist ein Artikel bei WordPress Core. Dort erfährt man dass das neue Theme speziell für Full Site Editing gemacht wurde und nur unter WordPress 5.9 und neuer laufen wird. Alles Andere hätte mich auch gewundert.

To take advantage of these new customization features, Twenty Twenty-Two will be built for Full Site Editing first. The theme aims to use as little CSS as possible: our goal is for all theme styles to be configured through theme.json and editable through Global Styles. The theme development team will work closely with Gutenberg contributors to build design tools in the block editor that enable this goal. 

Make WordPress Core

Es wird wohl einige Seitenvorlagen, Farbschemen und etliches mehr mitbringen und so wohl unendlich anpassbar. Die Macher haben sich zum Ziel gesetzt so wenig CSS wie möglich zu nutzen. Statt solcher Stylesheets setzt das Theme auf die neue theme.json. Das Theme ist bei GitHub bereits zu finden. Schaut man dort in die styles.css wird man überrascht sein. Die ist leer!! Twenty Twenty-Two nutzt serifenlose Systemschriften. Als Überschrift wird Sans Serif Pro – Light genutzt. Diese Schrift kann hier bewundert werden. Das neue Theme lässt sich hier in Aktion bewundern.

Ich selbst bin von solchen „Full Site Editing“ Themen noch nicht überzeugt. Ich habe mich schon dran versucht und beim Anpassen mehr kaputt wie gut gemacht. Ich mag es an Stylesheets, HTML- und PHP-Dateien zu basteln. Das alles wird wohl in Zukunft wegfallen. Ich frage mich ob es zukünftig überhaupt noch Themen gibt, oder des die WordPress-Bastler schaffen ein „universelles FSE-Theme“ zu basteln. Twenty Twenty-Two ist jedenfalls der erste Schritt dorthin.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bin mal richtig gespannt! Ich habe mich in den letzten Jahren ziemlich bewusst in Sachen HTML5 und CSS aufs Abstellgleis begeben und schraube an meinen jeweiligen Child-Themes nur noch homöopathisch herum. Ich habe einfach kein großes Bedürfnis mehr nach Code-Editing. Von daher kommt mir diese Entwicklungsrichtung zu Full-Site-Editing im Autorentool Gutenberg ganz gelegen. Zumal ich den Minimalismustrend bei den Themes sehr sympathisch finde. Das passt für mich einfach alles richtig zusammmen und deswegen werde ich wohl auf das neue Theme umsteigen.

  2. @Boris: Wenn es um Minimalismus geht sind wir uns einig. Ich selbst muss gestehen etwas Angst vor diesem „FSE“ zu haben. Das liegt wohl an der Tatsache dass ich mich schon dran versucht habe und das installierte Theme innerhalb weniger Minuten zertrümmert hatte.

  3. Ich habe vorhin ein bisschen im WordPress-Coreblog herumgelesen, zu Themen wie FSE, Block Templates, theme.json und so weiter, also zu all dem neuen Zeuch, das ich eigentlich gar nicht kenne. Ich habe das Webdesign mit dem Übergang zu HTML5 und CSS3 liegen gelassen und bin danach eigentlich eher als reiner Blogautor mit WordPress mitgegangen.
    Ich denke nach etwas Lektüre, dass neue WP-Themes in Zukunft auf der Basis einer Strukturvorgabe in einer theme.json erstellt werden, wo entsprechende Variablen definiert werden. Und in Form von Block-Templates, die dann wiederum im Gutenberg spezifisch angepasst werden können.

    Das alles klang für mich erst einmal ziemlich komplex, ist es wahrscheinlich auch. Aber mit entsprechender Einarbeitung wird man in der Folge viel leichter stimmige Themes erzeugen können. Aber so weit in die Tiefe und die Details werde ich das wohl gar nicht mehr ergründen wollen…

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