WordPress: Ich hasse Block-Themen

WordPress Theme auf meinem Surface Go

Ich frag mich noch immer warum die WordPress-Macher diese scheiß FSE- oder Block-Themen eingeführt haben. Okay, ich sehe ein, dass die Idee dahinter klasse ist. Jedermann, auch ohne Ahnung von PHP, HTML und CSS, kann damit einiges am Aussehen der Website ändern. Doch sind auch hier dem Ganzen Grenzen gesetzt. Das Theme gibt noch immer einiges vor, dass sich nicht ändern lässt.

Block-Themes (auch Full Site Editing Themes oder FSE Themes genannt) sind eine neue Generation von WordPress-Themes, die ausschließlich aus Blöcken aufgebaut sind. Der Vorteil daran ist, dass du als WordPress-Nutzer so alle Bereiche deiner Webseite im WordPress Block-Editor bearbeiten kannst.

Elmastudio

Ich habe jetzt schon einige Anläufe hinter mir. Bis jetzt habe ich alle Versuche mit solchen Block-Themen einig zu werden wieder aufgegeben. Dabei kam neben dem aktuellen WordPress Theme Twenty Twenty-Three auch Wabi zum Einsatz. Gerade das Letztere ist für mich ideal. Es kann Blog, ist einspaltig und schlicht.

Ihr werdet es nicht glauben. Ich habe es geschafft einiges per Gutenberg-Editor an Wabi zu ändern. So habe ich zum Beispiel das Suchfeld und das Social-Menu im Header der Seite gelöscht. An die Navigation getraue ich mich noch immer nicht. Das sind, auch in der aktuellen Version, noch böhmische Dörfer für mich. Ich nutze die in der Standardversion vorhandene Seitenliste.

Lange Zeit dachte ich ein Child-Theme funktioniert nicht und ist bei FSE-Themen nicht nötig. Das stimmt aber nicht. Bei den Internetkursen Köln habe ich gelernt, dass auch bei den neuen Themen solche Child-Themen nutzen kann. Ich nutze hier ein Child-Theme und habe damit die Inhaltsspalte per theme.json verbreitert und auch noch sonstige Kleinigkeiten geändert.

Wabi ist jetzt so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich vermisse aber noch immer die Möglichkeit Dateien wie index.php, home.php usw. per Visual Studio Code zu ändern.