Angetestet: Firefox Send

Firefo Send

Mozilla ist bekannt dafür dass sie sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen . Zuletzt war es das Angebot Firefox Monitor mit dem man prüfen konnte ob die eigene Mailadresse irgendwo abgefischt wurde. Aktuell bietet Mozilla als Neuerung einen Downloadservice an.

Firefox Send heißt das Ganze. Die Funktion ist einfach erklärt. Du lädst eine Datei hoch, bekommst einen Downloadlink den du dann weiter verteilen kannst. Mozilla wäre nicht Mozilla wenn die dabei nicht auf den Schutz der Daten achten würde. Das Ganz ist deshalb Ende-Ende Verschlüsselt. Das Angebot finde ich super.

Mir ist sofort eingefallen eine Datei hochzuladen und diese dann als „Dauerdownload“ hier anzubieten. Das spart Traffic und ist darüber hinaus kostenlos. Doch so geht das nicht. Mozilla begrenzt die Downloadgröße auf 1 GByte. Auch die Anzahl der Downloads und die Dauer in Tagen ist begrenzt. Immerhin wird das Angebot mit Anmeldung am Firefox-Konto (hat jeder Firefox-Sync-Nutzer) Auf 2,5 GByte, 100 Downloads und und 7 Tage erweitert.

Die Sache ist dabei wirklich einfach. Seite aufrufen, Datei auswählen, Download-Anzahl und Tage auswählen, hochladen und Downloadlink kopieren.

Das Mozilla-Angebot ist natürlich kein Alleinstellungsmerkmal. Solche Datei-Download-Dienste bieten auch Andere an. Ich denke da zum Beispiel an Google Drive und Onedrive. Allerdings traue ich, was den Schutz der eigenen Daten angeht, Mozilla wesentlich mehr als Google und Microsoft. Die Webseite bleibt als Lesezeichen gespeichert und der Tag kommt wo ich sie benutzen werde.

5 Antworten auf “Angetestet: Firefox Send”

  1. Mozilla ist auch bekannt dafür, dass sie immer wieder nützliche Sachen einfach raus nehmen. RSS, Lesezeichen-Beschreibung, … Screenshots sind ja angeblich auch wieder weg?

    Für was also wieder was einbauen, was eines Tages wieder klammheimlich entfernt wird, bloß weil es (deren Meinung nach) nicht von der Mehrheit genutzt würde.

    MirSeiDank haben wir privat und im Laden alle FF wieder auf die ESR downgradet. Jetzt ist alles nützliche wieder da und hoffentlich eine Weile Ruhe …

  2. Ja, Mozilla hat auch schon Dinge wieder entfernt. Was dem einen jedoch superwichtig ist, ist dem anderen egal. Für mich persönlich hat Mozilla keine essentiellen Dinge aus Firefox oder sonst wo entfernt. Und ich gebe dir auch recht wenn du meinst dass man das Angebot irgendwann wieder entfernt. Aber auch das stört mich nicht. Zurzeit wird dieser Service angeboten und ich werde ihn nutzen.

  3. Das läuft immer wieder alles in Richtung „Fettfuchs“. Das hatten wir schon mal. Bis es mit „Quantum“ endlich wieder besser wurde. Nun baut man wieder native Funktionen ein, die nicht alle brauchen.

    Was ist mit dem Gründergedanken, mit dem schlanken Browser – den man aufmotzen konnte? Wer eine Funktion, einen Dienst braucht, wird ihn als Extension finden.

    Aber dieses Spielchen mit fixen Einbau von diesem und jenem, dann wieder raus ist einfach unnötig. Mozilla sollte sich lieber mehr um gscheite Erweiterungen sorgen. Um Plugins, die tatsächlich die bereits eingebauten Sachen ersetzen können.

    So wird halt was eingebaut, die Sache wird beliebt, gebraucht, man handelt Daten damit, macht es zum Teil des Arbeitsablaufes – und dann: WEG! Wenn Mozilla so was macht, sollten die vor dem entfernen für echten, 100%igen Ersatz sorgen.

    Oder: Warum werden keine Setup-Optionen angeboten? Willst du dies und das mit installieren, Ja, Nein? oder in den Settings gewisse Module abwählen? Nein, das geht nicht.
    Klar: Mittlerweile bevormundet man den Nutzer so weit, dass man ihm sogar das Recht zum abstellen der Updates nimmt.

    Wenn ich ein Auto habe, dass alle paar Wochen Funktionen einstellt/ändert/ dazu baut, also Zb. plötzlich hab ich einen Assi für den Allrad, dann wieder nicht, dann würde das Auto wenige „gefällt mir“ kriegen.
    Aber: Ja, es geht eh in jedem Industriezweig in Richtung Bevormundung und wir lassen es uns gefallen …

  4. selten so viel Quatsch gelesen wie von tinyfan. Unfassbar, kann wohl nicht einmal eine Webseite von einem Programm unterscheiden. Nochmal zum mitschreiben: FirefoxSend ist eine Webseite im Web, eine von Millionen anderer Webseiten. Du kannst sie aufrufen und nutzen oder kannst es auch lassen.
    Der Rest ist übrigens auch ziemlicher Blödsinn, da lohnt es sich nicht einmal weiter zu kommentieren.

  5. Hallo Holger, vielen Dank für den freundlichen Hinweis.

    Ja, ich (Webdesigner seit Erfindung des WWW) kann es unterscheiden. Habe aber tatsächlich gedacht: Aha wieder ein Dienst, der im Programm direkt eingebaut ist, dessen Funktionen im Getriebe des Browser sind. Das vielleicht bloß der Link zu Mozillas Dienst fix hinterlegt ist, wusste ich nicht.

    Hier machte der Ärger wegen des (tatsächlich öfters geschehenen) Einbaus von Funktionen, die ein Browser nicht unbedingt braucht, blind. Und der Ärger über das ersatzlose Entfernen der dann liebgewordenen Features verstellte mir da auch die Sicht. Sorry Mozilla.

    Der Rest ist tatsächlich gegen den Mainstream und ich kenne alle Reaktionen darauf, da ich das immer wieder in Foren wie zB. camp-firefox loswerden muss. Ich kenne aber auch die PMs von Leuten die mir Recht geben, dies aber dort nicht öffentlich von sich geben. Ich schon.

    Aber ich würde nichts kritisieren was ich nicht mag. FF ist und bleibt hoffentlich der beste Browser. Habe ihn seit Version 1 und andere nur aus beruflichen Gründen. Da erlebte man eben dessen Wandlung vom schnellen, leichten Browser bis zum übergewichtigen, weil mit zu vielen Kram überlasteten Browser. „Fettfuchs“ ist nicht meine Wortschöpfung.
    FF hätte den, bei Webdesigner der Anfangszeit so beliebten Browserkrieg nicht für sich entschieden, hätte er damals schon zu viele native Sachen an Bord gehabt.

    Keiner kann abstreiten, dass dies so war und das FF mit dem Quantum die Kurve gekriegt hat, aber die Marktanteile-Mehrheit leider nicht. (Was aber an der Adware Karriere des Chrome liegt, nicht am FF)
    Und sobald sich wieder Trends zu vielen nativen Funktionen zeigen, klingelt es bei mir. Das „Firefox Send“ bloße ein Webdienst ist, habe ich übersehen.

    Doch man bastelt ja weiter an tatsächlich eingebauten Sachen, weiß jetzt nicht mehr welche, weil wir ESR und damit Ruhe haben. Ok, baut nur weiter jeden Kram ein, die Welt sagt eh „gefällt mir“. Doch ich darf gegen den Strom schwimmen und vor, bereits einmal passierten Geschehnissen warnen.
    Ein bisschen mehr Kritik gegenüber der industriellen Bevormundung schadet nie, egal ob bei Hardware, Software, Autos usw.

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