Google dreht den Adblockern den Hahn ab

Google Chrome Pixabay

Zurzeit ein ganz großes Thema im Web ist die Tatsache dass Google bei seinem eigenen Browser Chrome die Schnittstelle für Erweiterungen ändern möchte und damit die Macher von uBlock Origin, uMatrix, Ghostery und Andere in Bedrängnis bringt.

Es ist so dass die jetzige Schnittstelle „webRequest API“ es erlaubt Netzwerkanfragen zu unterbrechen und entsprechend zu blockieren, zu modifizieren oder umzuleiten. Ersetzen möchte man diese Schnittstelle durch die neue „declarativeNetRequest API“. Bei dieser API kann Chrome selbst die Netzwerkanfragen einsehen und entscheiden, wie mit ihnen verfahren wird. Laut uBlock Origin Entwickler ist das das Aus für eben diesen beliebten ContentBlocker.

Wenn diese (ziemlich begrenzte) deklarativeNetRequest-API die einzige Möglichkeit ist, mit der Contentblocker ihre Pflicht erfüllen können, bedeutet dies im Wesentlichen, dass die zwei seit Jahren gepflegten Contentblocker, uBlock Origin („uBO“) und uMatrix, nicht mehr existieren können.

Raymon Hill (uBlock Origin Entwickler)

Die Chrome-Macher wollen wohl ihren Browser mit der neuen API sicherer machen. Kritiker sehen eher die Tatsache dass man den Adblockern den Garaus machen möchte. Das zeigt mir mal wieder dass ich mit der Entscheidung zu hundert Prozent auf Firefox zu setzen richtig liege. Firefox ist wohl der einzige Browser im Universum der auf Privatsphäre-Schutz setzt. Wer sich genauer informieren möchte für den habe ich noch 3 Links.

Foto: Pixabay

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